©2019 Urlaubskinder e.V.

Satzung Urlaubskinder e.V.

1. Abschnitt: Name, Sitz, Geschäftsjahr, Haftungsbeschränkung

§ 1 Name

(1) Der Verein führt den Namen „Urlaubskinder“.

(2) Nach der Eintragung in das Vereinsregister führt er den Rechtsformzusatz „eingetragener

Verein“ in dessen abgekürzter Form „e. V.“.

§ 2 Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Heilbronn.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 4 Haftungsbeschränkung

(1) Die Mitglieder des Vereins haften für Vereinsverbindlichkeiten nicht persönlich.

(2) Die Haftung des Vereins beschränkt sich auf das Vereinsvermögen.

2. Abschnitt: Gemeinnützigkeit, Vereinszweck

§ 5 Gemeinnützigkeit, Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist eine aus ideellen Motiven getragene, unabhängige und überparteiliche

Vereinigung. Gemäß § 6 der Satzung verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“

der Abgabenordnung (AO).

(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt

werden. Aufwendungen werden nur auf Nachweis erstattet.

(5) Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Vorstand unverzüglich dem

zuständigen Finanzamt an.

(6) Die jeweiligen Bestimmungen und Mustersatzungen der Finanzämter für die Tätigkeit

und Ausgestaltung gemeinnütziger Vereine gelten auch dann, wenn sie von den Mitgliederversammlungen

des Vereins (insbesondere mangels stattgefundener Mitgliederversammlung)

nicht in die Satzung aufgenommen wurden.

§ 6 Vereinszweck

(1) Der Zweck des Vereins ist darauf gerichtet, der Allgemeinheit auf materiellem, geistigen

und sittlichen Gebiet selbstlos zu dienen. Dies geschieht insbesondere durch die:

1. Förderung der Jugend- und Altenhilfe,

2. Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe,

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3. Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur

und des Völkerverständigungsgedankens,

4. Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger

und kirchlicher Zwecke,

5. die Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere der Zwecke der amtlich anerkannten

Verbände der freien Wohlfahrtspflege (§ 23 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung),

ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen

und Anstalten:

Zu diesem Zwecke führt der Verein u. a. Jugendfreizeiten für sozial benachteiligte Kinder

durch.

(2) Der Verein verwirklicht diese Zwecke im In- und Ausland selbst, im Übrigen auch durch

Beschaffung von sachlichen und finanziellen Mitteln für andere Körperschaften des öffentlichen

Rechts bzw. steuerbegünstigten Körperschaften (auch soweit sie nicht unter

Absatz 1 fallen), die diese Mittel ausschließlich zu steuerbegünstigten Zwecken verwenden.

(3) Die Leistungen des Vereins erfolgen freiwillig; ein Rechtsanspruch auf sie besteht nicht.

(4) Der Vorstand ist befugt, beim Auftreten neuer Situationen oder Bedingungen die Tätigkeit

des Vereins auch zwischen den Terminen der Mitgliederversammlungen in gemeinnützigkeitsvertr.glicher

Weise zu erweitern. Vorgänge dieser Art sind mit dem zuständigen

Finanzamt abzustimmen; das Ergebnis der Abstimmung ist aktenkundig zu machen.

Auf der nächstmöglichen Mitgliederversammlung hat der Vorstand zu berichten

und die sich aus diesem Vorgang ergebenden, insbesondere satzungsrechtlichen, Konsequenzen

der Mitgliederversammlung zum Beschluss vorzulegen.

3. Abschnitt: Bestimmungen über die Mittel des Vereins

§ 7 Mittelherkunft

(1) Die finanziellen Mittel des Vereins zur Erreichung des Zweckes werden aufgebracht

durch:

1. Beiträge, Spenden und Zuwendungen der Mitglieder;

2. Spenden und Zuwendungen Dritter;

3. Fördermittel, Subventionen, Finanzhilfen und Zuschüssen von staatlichen und öffentlichen

Stellen sowie von privaten Organisationen und

4. sonstige Einnahmen im Rahmen seiner Tätigkeit und Erträgen des Vereinsvermögens.

(2) Die Höhe und weitere Aspekte der Mitgliedsbeiträge werden in einer Beitragsordnung

geregelt, die von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen wird.

§ 8 Mittelverwendung

(1) Alle Einkünfte des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden,

soweit sie nicht zur nachhaltigen Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke einer

Rücklage zugeführt werden.

(2) Über die nicht zweckgebundenen Mittel entscheidet der Vorstand im Rahmen der Vorgaben

durch die Mitgliederversammlung.

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(3) Der Verein begünstigt keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins

fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen.

(4) Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des

Vereins keinen Anspruch auf Beteiligung am Vereinsvermögen.

4. Abschnitt: Mitgliedschaft

§ 9 Mitglieder

(1) Der Verein hat

1. ordentliche Mitglieder,

2. Fördermitglieder und

3. Ehrenmitglieder.

(2) Der Erwerb und die Beendigung der ordentlichen Mitgliedschaft richtet sich nach den

§§ 10 und 11.

(3) Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person sowie Personengemeinschaft

werden, die sich schriftlich bereit erklärt, durch jährlich wiederkehrende Zahlungen in

mehrfacher Höhe des Mitgliedsbeitrages für ordentliche Mitglieder, die Ziele des Vereins

zu unterstützen. Ein Antrag um Aufnahme als förderndes Mitglied kann vom Vorstand

ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Der Status des fördernden Mitgliedes

erlischt automatisch bei endgültiger Einstellung der Zahlungen oder durch Ausschluss

analog § 11 Abs. 3. Darüber hinaus finden die Regelungen der §§ 10 und 11 für

Fördermitglieder keine Anwendung. Fördermitglieder besitzen kein Stimmrecht.

(4) Die Ehrenmitgliedschaft wird durch den Vorstand verliehen. Ehrenmitglieder besitzen

kein Stimmrecht. Eine Beitragspflicht besteht nicht.

§ 10 Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft

(1) Ordentliches Mitglied kann auf schriftlichen Antrag nur eine natürliche Person werden,

die sich zu den Zielen des Vereins bekennt.

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand in einfacher Mehrheit. Ein Aufnahmeanspruch

besteht nicht. Die Ablehnung muss nicht begründet werden.

§ 11 Beendigung der ordentlichen Mitgliedschaft

(1) Die ordentliche Mitgliedschaft endet

1. durch Austritt (Kündigung),

2. durch Ausschluss,

3. durch Streichung oder

4. durch den Tod des Einzelmitgliedes.

(2) Der Austritt eines Mitgliedes ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären, einer

Begründung bedarf es nicht. Diese Kündigung kann jederzeit zum Ende eines Monats

erfolgen. Bereits entrichtete Mitgliedsbeiträge werden auf Antrag zur Hälfte erstattet, sofern

der Austritt im 1. Halbjahr erfolgt.

(3) Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn durch sein Verhalten in grober

Weise gegen die Satzung und Interessen des Vereins verstoßen wird oder ein sonstiger

wichtiger Grund vorliegt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit ZweidritSeite

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telmehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Vorstand hat seinen Antrag mit der Möglichkeit

der Stellungnahme dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen

vor Abstimmung schriftlich mitzuteilen. Der Ausschluss eines Mitgliedes wird sofort mit

der Beschlussfassung wirksam und ist dem Ausgeschlossenen durch den Vorsitzenden

unverzüglich mitzuteilen. Der Vorsitzende kann sich dabei durch ein Vorstandsmitglied

vertreten lassen. Bei Unstimmigkeiten vermittelt das Kuratorium.

(4) Eine Streichung der Mitgliedschaft ist zulässig, wenn das Mitglied mit einem Jahresbeitrag

und trotz mindestens zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit

der Zahlung der Beiträge im Rückstand ist. Die Streichung kann durch den Vorstand erst

beschlossen werden, wenn seit Absendung des dritten Mahnschreibens, das den Hinweis

auf die Streichung zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind. Die Mahnung ist

auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt. Der Beschluss des

Vorstandes ist mit einer Zweidrittelmehrheit zu fassen.

(5) Mit dem Ausscheiden des Mitgliedes aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche dem

Verein gegenüber. Alle Vereinsunterlagen und -gegenstände sind unverzüglich dem

Verein zu übergeben.

5. Abschnitt Die Organe des Vereins

§ 12 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung,

2. der Vorstand,

3. das Kuratorium,

4. die Kassenprüfer.

1. Teil Die Mitgliederversammlung

§ 13 Aufgaben und Kompetenzen der Mitgliederversammlung

(1) Der Mitgliederversammlung obliegt:

1. die Entlastung des Vorstandes;

2. die Entgegennahme und Genehmigung des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes und

des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer;

3. der Beschluss der Beitragsordnung;

4. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen;

5. die Auflösung des Vereins gemäß § 21 und

6. die Beratung und Abstimmung sonstiger auf der Tagesordnung stehender Angelegenheiten

(2) Die Mitgliederversammlung wählt:

1. den Vorstand;

2. die Kassenprüfer und

3. die Mitglieder des Kuratoriums.

§ 14 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet jährlich im 2. Halbjahr des Kalenderjahres statt (ordentliche

Mitgliederversammlung). Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat der

Vorsitzende unter Bekanntgabe der Tagungsordnung spätestens vier Wochen vor dem

Termin zu unterbreiten. Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung kann

per Post oder per elektronischer Post erfolgen. Der Vorsitzende kann sich dabei durch

ein Vorstandsmitglied vertreten lassen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand unter Angabe der

Tagesordnung einberufen werden, wenn mindestens ein Fünftel der ordentlichen Mitglieder

diese unter Angabe eines triftigen Grundes schriftlich beantragen. Der Vorstand

kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse

des Vereins es zwingend erfordert. Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

sollte in der Regel mindestens zwei Wochen vor dem Termin mit der

entsprechenden Tagesordnung bekannt gegeben werden. Die Einladung zur außerordentlichen

Mitgliederversammlung kann per Post oder per elektronischer Post erfolgen.

§ 15 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung.

(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme.

Eine Stimmübertragung ist zulässig, sie muss beim Vorstand schriftlich angezeigt werden.

Eine Person darf maximal fünf Stimmrechte wahrnehmen, davon vier übertragene.

(2) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die

Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

(3) Anträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand spätestens 14 Tage vor Versammlungstermin

schriftlich vorliegen. Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung sind spätestens

am Tag vor der Abstimmung zu stellen und dem Vorstand vorzubringen, der über

Zulassung oder Ablehnung mit einfacher-Mehrheit entscheidet.

(4) Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt,

die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist der

Antrag abgewiesen.

(5) Die Art der Abstimmung wird durch den Vorsitzenden festgelegt. Eine schriftliche Abstimmung

hat jedoch zu erfolgen, wenn ein Drittel der anwesenden Mitglieder dies beantragt.

(6) Anträge zur Änderung dieser Satzung sind als solche bereits bei Einberufung der Mitgliederversammlung

in der Tagesordnung anzugeben und bedürfen zur Annahme der

Zustimmung einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder.

(7) Die Beschlüsse und Wahlen der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Das

Protokoll muss vom Vorsitzenden und dem Protokollanten unterschrieben werden und

ist vom Vorstand aufzubewahren. Es muss den Vereinsmitgliedern innerhalb von vier

Wochen nach der Mitgliederversammlung zur Kenntnis gebracht werden.

(8) Zur Änderung des grundlegenden Zwecks des Vereins (§§ 5 und 6) bedarf es der Zustimmung

von neun Zehntel der abstimmenden Mitglieder. Die Zustimmung der nicht

erschienenen Mitglieder kann schriftlich erfolgen. Insgesamt müssen dabei mehr als 50

Prozent der Mitglieder abgestimmt haben.

(9) Der Beschluss über die Auflösung des Vereins richtet sich nach § 21.

(10) Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn dieser den Mitgliedern

durch den Vorsitzenden des Vorstands elektronisch oder schriftlich mitgeteilt

wird und mehr als 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss erklären. Die Erklärung hat hierbei innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung

der Beschlussvorlage zu erfolgen. Die Erklärung kann in schriftlicher oder elektronischer

Form erfolgen.

2. Teil Der Vorstand

§ 16 Der Vorstand.

(1) Der Vorstand des Vereins besteht mindestens aus:

1. dem Vorsitzenden;

2. dem stellvertretenden Vorsitzenden für Organisation;

3. dem stellvertretenden Vorsitzenden für das Projekt KidsCamp;

4. dem Vorstand für Finanzen.

(2) Ergänzend zu Absatz 1 können Beisitzer gewählt werden, wobei ein Beisitzer als Schriftführer

gewählt wird. Wird kein Schriftführer gewählt, übernimmt diese Funktion der

stellvertretende Vorsitzende für Organisation.

(3) Die unter Absatz 1 benannten Vorstände vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich

jeweils einzeln. Sie sind Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Bei Rechtsgeschäften

ab einem Geschäftswert von 5000 Euro vertreten zwei Vorstandsmitglieder den Verein

gemeinsam.

(4) Die Amtszeit der in Absatz 1 benannten Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre, die der

in Absatz 2 genannten Beisitzer ein Jahr. Jedes Jahr ist mindestens ein in Absatz 1 benanntes

Amt nachzuwählen, was bei der ersten Wahl bei der Amtszeit der Vorstandsmitglieder

zu berücksichtigen ist.

(5) Das Amt des Vorsitzenden darf maximal für zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten bekleidet

werden. Als Amtszeiten in diesem Sinne geltend nur volle Amtszeiten.

(6) Solange keine Neuwahl des Vorstandes stattgefunden hat, werden die Geschäfte vom

bisherigen Vorstand weitergeführt.

(7) Das Amtsjahr entspricht dem Geschäftsjahr. Das Amt eines Vorstandmitglieds endet

vorzeitig mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes

vor Ablauf seiner Amtsperiode aus, ist der verbleibende Vorstand berechtigt, bis zur

nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied hinzuzuwählen,

welches das Amt kommissarisch weiterführt (Recht auf Selbstergänzung). Auf

der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung wird für die verbleibende Amtszeit

des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds ein neues Mitglied gewählt.

(8) Die Tätigkeit aller Vorstandsmitglieder erfolgt ehrenamtlich. Die Haftung der Vorstandsmitglieder

ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Vorstandsmitglieder und

von diesen Beauftragte erhalten Ersatz ihrer Auslagen, die zur Erledigung von Vereinsangelegenheiten

erforderlich sind und in angemessener Form und Höhe nachgewiesen

werden.

(9) Am Ende seiner Amtszeit wird das jeweilige Vorstandsmitglied durch die Mitgliederversammlung

entlastet, sofern es sein Amt ordnungsgemäß ausgeführt hat.

(10) Führt ein Vorstandsmitglied sein Amt nicht ordnungsgemäß aus, also beim Vorliegen

grober Pflichtverletzung oder bei Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Gesch.ftsführung,

kann die Mitgliederversammlung es auch vor Ablauf der Amtszeit mit einer Mehrheit

von Dreivierteln der anwesenden Mitglieder von seinem Posten abberufen.

§ 17 Beschlussfassung des Vorstandes.

(1) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß geladen wurde und zwei Drittel

der Vorstandsmitglieder anwesend sind, ein zeitgleiches, fernmündliches Gespräch ist

dabei ausreichend. Die Ladung ist dann ordnungsgemäß, wenn sie mindestens eine Woche

vor der Sitzung zumindest in elektronischer Form erfolgt ist.

(2) Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist erneut

abzustimmen. Liegt dann wieder eine Stimmgleichheit vor, ist der Beschluss abgelehnt.

(3) Die Vorstandssitzungen sind zu protokollieren und vom Protokollführer und Vorsitzenden

zu unterzeichnen. Das Protokoll ist den Mitgliedern des Vereins innerhalb einer

vierwöchigen Frist zugänglich zu machen.

3. Teil Das Kuratorium

§ 18 Das Kuratorium

(1) Das Kuratorium besteht in der Regel aus drei Mitgliedern. Ein Mitglied des Kuratoriums

muss sein:

1. aktives Mitglied bei Rotary und aktiver oder ehemaliger Rotaract-Beauftragter eines

Rotary Clubs oder Distrikts, oder

2. aktiver oder ehemaliger Vorsitzender des Rotaract Deutschland Komitees oder aktiver

oder ehemaliger Rotaract Distriktsprecher .

(2) Die Wahl des Vorsitzenden bestimmt das Kuratorium eigenverantwortlich.

(3) Die Ernennung der Kuratoriumsmitglieder erfolgt durch die Mitgliederversammlung

auf Vorschlag des Vorstandes mit einfacher Mehrheit. Vorzuschlagen sind Persönlichkeiten,

die sich für die Vereinsbelange oder für andere soziale Belange in herausragender

Weise engagiert haben.

(4) Die Amtszeit der in Absatz 1 genannten Kuratoriumsmitglieder beträgt zwei Jahre. Eine

Wiederwahl ist möglich, bei jeder Wahl sollte aber ein neues Mitglied zur Wahl gestellt

werden.

§ 19 Zuständigkeiten des Kuratoriums.

(1) Die Mitglieder des Kuratoriums haben insbesondere folgende Aufgaben:

1. Beratung, Unterstützung und Kontrolle des Vorstandes;

2. Sie übernehmen bei Meinungsverschiedenheiten im Verein eine vermittelnde Rolle

und tragen zur einvernehmlichen Lösung bei.

(2) Die Mitglieder des Kuratoriums haben folgende Rechte:

1. Sie sind in allen offiziellen Sitzungen des Vereins redeberechtigt.

2. Sie sind auf der Mitgliederversammlung redeberechtigt.

4. Teil Die Kassenprüfer

§ 20 Kassenprüfer.

(1) Das Amt der Kassenprüfer erfolgt ehrenamtlich. Die Wahl der Kassenprüfer, die nicht

Vorstandsmitglieder sind, erfolgt auf der Mitgliederversammlung. Es werden mindestens

zwei, höchstens vier Kassenprüfer gewählt. Ihre Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Das

Amtsjahr entspricht dem Geschäftsjahr.

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(2) Die Kassenprüfer prüfen die Rechnungsführung, den Jahresabschluss und die Vermögenswerte

des Vereins. Der Prüfungsbericht ist dem Vorstand innerhalb der ersten drei

Monate des neuen Geschäftsjahres unaufgefordert vorzulegen.

(3) Sie haben das Recht, auf Beschluss des Vorstandes während ihrer Amtsdauer jederzeit

und unabhängig voneinander Buch- und Kassenprüfungen vorzunehmen.

(4) Die Kassenprüfer legen der Mitgliederversammlung einen schriftlichen Bericht über das

Prüfungsergebnis vor und beantragen nach dem Ergebnis der Prüfung die Entlastung

des Vorstandes.

6. Abschnitt Die Auflösung des Vereins

§ 21 Auflösung des Vereins.

(1) Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, soweit

diese Versammlung eigens zu diesem Zweck einberufen worden ist.

(2) Zur Auflösung des Vereins ist die Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen

Stimmen erforderlich.

(3) Die Liquidation erfolgt durch die zum Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder,

sofern nicht ein anderer bestellt wird. Die Vertretungsregelung gilt entsprechend

§ 16 Abs. 3.

(4) Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an den „Rotary Deutschland Gemeindienst e.V.“ mit Sitz in Düsseldorf,

der das Vermögen ebenfalls unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen

Zwecken zu verwenden hat.

7. Abschnitt Schlussbestimmungen

§ 22 Schlussbestimmungen.

Sollte eine Bestimmung dieser Satzung nicht der geltenden Rechtsordnung entsprechen, so ist diese

ungültig und entsprechend zu ändern. Die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bleibt davon unberührt.

Diese Satzung wurde errichtet am 18.12.2010 und geändert am 31.10.2015 sowie 29.10.2016.